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Kalender

Do, 23.01.2020, 19:30 Uhr

Ort: Cinema Quadrat Mannheim

Ciné-Club: Les invisibles/ Der Glanz der Unsichtbaren

Der Glanz der Unsichtbaren ist ein Tragikkomödie aus dem Jahr 2018 von Louis-Julien Petit mit Audrey Lamy, Noémie Lvovsky und Corinne Masiero.

Nach einer politischen Entscheidung soll eine Einrichtung für obdachlose Frauen geschlossen werden. Drei Sozialarbeiterinnen kämpfen mit allen Mitteln dafür, die Frauen wieder in die Gesellschaft zu integrieren, ehe sie ihnen keine Hilfe mehr leisten können.

Sprache: OmdU
Eintritt: 8,- €/ 6,- €*
Tickets und Informationen unter www.cinema-quadrat.de

In Kooperation mit dem Cinema Quadrat Mannheim

Mo, 03.02.2020, 18:00 - 21:00 Uhr

Ort: Schloss Mannheim, Westflügel, Raum EW145

Aachener Vertrag - Wo stehen wir nach einem Jahr?

Politisches Podiumsgespräch mit Dr. Franziska Brantner, Mitglied des Deutschen Bundestages und Prof. Dr. Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Institut Ludwigsburg

Letztes Jahr wurde am 22. Januar anlässlich des deutsch – französischen Freundschaftstages in Aachen ein weiterer Vertrag zwischen den beiden Staaten geschlossen. Frau Brantner und Herr Baasner wollen an diesem Abend über die Umsetzung der Vereinbarungen sprechen und sich dabei den Fragen des Publikums stellen. Inwieweit hat der Aachener Vertrag die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich beeinflusst? Was sind die Hindernisse für eine Umsetzung und wo liegen möglicherweise noch ungenutzte Chancen?

Sprache: deutsch

Eintritt: frei

In Kooperation mit dem Verband Region Rhein-Neckar und der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung

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Mi, 12.02.2020, 18:30 - 21:00 Uhr

Ort: Institut Francais Mannheim D5

Antisemitismus in Deutschland und Frankreich vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts

Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Kreutz & Podiumsdiskussion: Rita Althausen (Jüdische Gemeinde Mannheim), Virginie Jouhaud-Neutard (IF), Prof. Dr. Wilhelm Kreutz

Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts legten zahlreiche Pamphlete und vermeintlich wissenschaftliche Studien in Deutschland wie Frankreich die Grundlagen des modernen „Rassenantisemitismus“, der u.a. zum „Berliner Antisemitismusstreit“ oder zur „Dreyfus-Affäre“ führte. Aber nur in Deutschland gelangte mit der NSDAP 1933 eine Partei an die Macht, für deren totalitäre Ideologie radikale Judenfeindschaft und exzessiver Judenhass konstitutiv waren, die nach Ausgrenzung und Verfolgung der deutschen Juden im Zweiten Weltkrieg mit der systematisch-planvollen Vernichtung (fast) aller europäischen Juden ihren barbarischen Höhepunkt fanden. 

Sprache: deutsch

Eintritt: frei

In Kooperation mit dem Mannheimer Altertumsverein und den Mitveranstaltern der „Deutsch-Französischen Geschichte(n)"

 

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Do, 12.03.2020, 17:00 - 19:00 Uhr

Ort: Café Prag, E4 17, Mannheim

Ey! Wie schmeckt der Coffee süsse – deutsche und französische Traditionen der Kaffee-Kantate

Vortrag mit Klangbeispielen von Dr. Louis Delpech (Zürich)

Die humoristische Kaffeekantate ist ungewöhnlich für das Werk von Johann Sebastian Bach – weder geistlich, noch ein fürstliches Huldigungsstück. Aber der Leipziger Starkantor war nicht der einzige, der dem braunen Lebenselixier Noten widmete: in Paris entstanden Nicolas Berniers Kantate „Le Caffé“ und Marin Marais‘ „Saillie du Caffé“. Der Musikwissenschaftler Dr. Louis Delpech von der Universität Zürich nimmt uns mit auf eine musikalische Reise durch die Barockmusik Deutschlands und Frankreichs – und Adonis Malamos vom Café Prag sorgt passend dazu für ausgewählte Kaffeespezialitäten.

Sprache: deutsch

Eintritt: frei, Verzehr auf eigene Kosten

Kontakt: hiram.kuemper@uni-mannheim.de

Eine Veranstaltung der Universität Mannheim, Historisches Institut (Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit) in Kooperation mit den Mitveranstaltern der „Deutsch-Französischen Geschichte(n)“

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Di, 17.03.2020, 18:30 - 21:00 Uhr

Ort: Wird noch bekannt gegeben

Littératures francophones d’Afrique

Vortrag über die zeitgenössische Literatur in Afrika

Anläßlich der "Internationalen Woche der französischen Sprache und der Frankophonie" spricht Bernard Magnier (Journalist, Schriftsteller und Verleger für Actes Sud) über die zeitgenössische Literatur in Afrika.

In der postkolonialen Zeit entwickelt sich der afrikanische Kontinent zu einem Zentrum moderner, zeitgenössischer Literatur. Bernard Magnier ist als Journalist und Schriftsteller ein genauer Kenner der einflussreichsten Veröffentlichungen. Außerdem leitet er als Verleger die Abteilung „Afrique“ beim Verlag Actes Sud. Aus diesen Tätigkeiten ist ein Panorama der afrikanischen Literatur entstanden, das Magnier an diesem Abend dem Publikum präsentieren wird.

Diese Veranstaltung lädt dazu ein, die französische Sprache, ihre Vielfalt und ihre Entwicklungen zu feiern!

In Kooperation mit dem Romanischen Seminar der Universität Mannheim.

Moderation & Übersetzung: Dr. Raphael Thierry & Cosima Besse

Eintritt: frei

Kontakt: info@if-mannheim.eu

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Mi, 25.03.2020, 18:30 Uhr

Ort: Wird noch bekannt gegeben

Gesang für die Verlorenen

Lesung mit Hemley Boum

Hemley Boum wurde 1973 in Duala in Kamerun geboren. Nach einem abgeschlossenen Studium der Sozialwissenschaften in Kamerun studierte sie in Lille Internationalen Handel und Marketing und gelangte schließlich als Großkundenbetreuerin in einer französischen Ölgesellschaft zurück nach Kamerun. Als sie nach Paris zurückkehrt, beginnt sie dort mit dem Schreiben. Ihr mittlerweile dritter Roman „Gesang der Verlorenen“ wurde mit dem Grand Prix d’Afrique Noire ausgezeichnet.

Hemley Boum erzählt anrührende Geschichten über das Streben nach Freiheit und den langen Weg dorthin. Ungeschönt berichtet sie über die Kamerunische Unabhängigkeitsbewegung. Die zentrale Figur, die als historisches Vorbild diente, ist Ruben Um Nyobè.

In Kooperation mit dem Romanischen Seminar der Universität Mannheim.

Moderation & Übersetzung: Prof. Dr. Ruhe & Dr. Raphael Thierry

Eintritt: frei

Kontakt: info@if-mannheim.eu

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Fr, 17.04.2020, 18:15 - 20:00 Uhr

Ort: Institut Francais Mannheim D5

Vom Flohmarkt ins Museum. Die Fotografien aus Toulon von Robert Häusser

Vortrag von Prof. Dr. Claude W. Sui, Reiss-Engelhorn-Museen / Forum Internationale Photographie

2002 endeckte ein Besucher auf dem FLohmarkt in Toulon eine Kassette mit 47 Fotografien der Stadt Toulon, Arbeiten von Robert Häusser aus dem Jahr 1959. Nach einem abenteuerlichen Umweg über den Kunsthandel konnten die Fotografien dank der MVV Energie AG als Schenkung dem Forum Internationale Photographie der Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen übergeben.

Sprache: deutsch
Eintritt: frei

In Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen und den Mitveranstaltern der „Deutsch-Französischen Geschichte(n)“

 

Fr, 03.07.2020, 19:00 - 20:30 Uhr

Ort: REM, Museum Zeughaus Mannheim C5, Florian-Waldeck-Saal

Quand Mannheim parlait français – Französische Hofkultur und französischer Kultureinfluss im Mannheim des 18. Jahrhunderts

Abendvortrag von Dr. Jörg Kreutz (Kreisarchiv Rhein-Neckar-Kreis, Ladenburg)

Der französische Jesuit François-Joseph Terrasse Desbillons (1711–1789) war ein Universalgelehrter, der als Fabeldichter einige Berühmtheit erlangt, sich aber auch auf vielen anderen Feldern betätigt hat. Nach dem Verbot seines Ordens in Frankreich kam er 1764 an den kurpfälzischen Hof nach Mannheim und brachte seine umfangreiche Büchersammlung mit, die er bis zu seinem Tod erweitert hat. Sie stellt heute die wohl größte französische Gelehrtenbibliothek des Barock außerhalb Frankreichs dar und wird in der hiesigen Universitätsbibliothek gemeinsam mit seinem handschriftlichen Nachlass verwahrt. Diesem Schatz und seinem Schöpfer widmet die Bibliothek im kommenden Jahr eine Ausstellung. Am 3. Juli findet außerdem ein deutsch-französisches Forschungskolloquium zum „Kosmos Desbillons“ (MAV, Universität Mannheim, Universität Reims) statt. Im öffentlichen Abendvortrag, der es beschließt, wird Dr. Jörg Kreutz uns in das Mannheim entführen, das der Jesuit bei seinem Eintreffen vorfand – und die vielen Verbindungen zwischen Deutschland und Frankreich in dieser Zeit aufzeigen.

Sprache: deutsch 

Eintritt: frei

Kontakt: hiram.kuemper@uni-mannheim.de

Eine Veranstaltung der Universität Mannheim, Historisches Institut (Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit) in Kooperation mit den Mitveranstaltern der „Deutsch-Französischen Geschichte(n)“

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Mi, 15.07.2020, 18:00 - 20:00 Uhr

Ort: MARCHIVUM, Archivplatz 1, Mannheim

In Memoriam 1870/71: Mannheim zwischen Mobilmachung, Kriegsalltag und Kriegserinnerung

 Vortrag von Doreen Kelimes

„Die Entscheidung ist da, sie lautet Krieg!“, schrieb am 16. Juli 1870 das Mannheimer Journal. Am 19. Juli wurde offiziell von Frankreich an Preußen der Krieg erklärt. Nur vier Tage später war die badische Mobilmachung vollendet. In Mannheim waren die Tage des Krieges geprägt von massiven Truppendurchmärschen, der Behandlung von verwundeten deutschen und französischen Soldaten, von freiwilligen Hilfsleistungen und dem Gefühl zwischen Siegestaumel und Trauer um die gefallenen Soldaten. Ein Vortrag über die militärische Mobilmachung, den Kriegsalltag der Mannheimer Bevölkerung und die Erinnerung an einen längst vergessenen Krieg. 

Mit musikalischer Umrahmung. 

Sprache: deutsch

Eintritt: frei

Kontakt: marchivum@mannheim.de

Eine Veranstaltung von MARCHIVUM in Kooperation mit den Mitveranstaltern der „Deutsch-Französischen Geschichte(n)“

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